Kaffee und Gesundheit
Bohnenkaffee ist heute mit jährlich 185 Litern pro Kopf das beliebteste Getränk de Deutschen. Für seine belebende Wirkung ist das darin enthaltene Koffein verantwortlich.
Koffein stimuliert, verstärkt den Antrieb und verbessert zunächst auch die Reaktionsfähigkeit. Besonders, wer müde ist, spürt gleich die belebende Wirkung von Kaffee. Je nach Ausgangssituation unterscheiden sich Länge und Ausprägung der Belebung, dabei spielt auch die Gewöhnung eine große Rolle. Wer regelmäßig Kaffee trinkt, spürt deutlich weniger. Ist man müde und schläfrig ist, ist die Wirkung viel stärker. Nimmt man jedoch höhere Dosen Koffein zu sich, verkehrt sich die anfangs positive Wirkung schnell ins Gegenteil. Die Konzentration lässt nach und man wird reizbar. Selbst die motorischen Leistungen werden unpräzise.
Wer längere Zeit übermäßig viel Kaffee trinkt, kann sogar abhängig werden. Dann zeigen sich echte Entzugserscheinungen: Sobald die gewohnt anregende Wirkung ausbleibt, reagieren die Betreffenden mit Kopfschmerzen und Schläfrigkeit. Nach etwa 4 bis 5 Tassen Kaffee können schon echte Vergiftungssymptome wie Herzklopfen, Unruhe und Pulsbeschleunigung auftreten. Kreislauf und Atemzentrum sind deutlich erregt.
Kaffee hat eine leicht abführende Wirkung und er entzieht dem Körper Flüssigkeit, was sich schädlich auswirken kann. Darum sollte man zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser trinken.
Die Röststoffe im Kaffee wiederum bewirken eine erhöhte Säureproduktion im Magen und können zu Magenunverträglichkeit führen. Kinder und Schwangere sollten gar keinen Kaffee trinken. Studien belegen, dass bei werdenden Müttern, die täglich mehr als 600 mg Koffein konsumieren, die Fehlgeburtenrate erhöht ist. Auch, wer unter Schlafstörungen und einem empfindlichen Magen leidet, sollte lieber ganz auf Kaffee verzichten.
Dieser Beitrag wurde geschrieben von marla
Weitere lesenswerte Berichte:

